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Donnerstag, 09 November 2017 07:56

13 neue Atemschutzgeräteträger sind im Rhein-Kreis Neuss #starkfürdich

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Nicht nur bei der Brandbekämpfung ist der Atemschutz ein wesentlicher Bestandteil des Eigenschutzes geworden. Auch in der Abwehr von Atomaren-, Chemischen und Biologischen Gefahren spielt die Nutzung von Atemschutzgeräten eine wesentliche Rolle – sie dienen dem Schutz unserer Feuerwehrangehörigen.

Die Ausbildung der Atemschutzgeräteträger ist Aufgabe des Rhein-Kreis Neuss. Da der Kreis jedoch nicht über ein Ausbildungszentrum verfügt, wird dieser Lehrgang federführend durch die Feuerwehr Neuss durchgeführt.

Michael Both, Lehrgangsleiter und Mitglied der Feuerwehr Neuss, freut sich nach insgesamt 46 Unterrichtsstunden über die neue Atemschutzgeräteträger für unsere Feuerwehren. „Wir sind mit 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmern gestartet. Nach Einsatzübungen, Übung auf der Belastungsstrecke, Prüfungen in schriftlicher, praktischer und mündlicher Form und dem abschließenden Besuch der Realbrandausbildung im Trainings- und Kompetenzzentrum für Brandbekämpfung und technische Rettung in Brüggen, freuen wir uns mit den 13 Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die wir nach dem erfolgreich absolvierten Lehrgang verabschieden konnten.“

Als Atemschutzgeräteträger bezeichnet man Personen, die in der Lage sind sowohl medizinisch als auch ausbildungsmäßig ein Atemschutzgerät zu tragen. Aus medizinischer Sicht muss ein Atemschutzgeräteträger vor allem eine gute Lungenfunktion haben. Er darf aber auch nicht an Raumangst leiden und muss auch unter Stress besonnen handeln können. Ziel der Atemschutz-Ausbildung ist die Befähigung zum Handhaben und Tragen von Atemschutzgeräten im Feuerwehrdienst unter erschwerten Einsatzbedingungen.

 

Gelesen 357 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 09 November 2017 07:58

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